Ist die Bergpredigt zu radikal, nur etwas für Superfromme, und hat sie darum «allzu wenige Nachfolger gefunden» (Pinchas Lapide)? Oder ist genau das der Vorwand aller «Durchschnittsmenschen», die gespürt haben, «wenn ich über die Bergpredigt rede, dann predige ich gegen mich selbst» (Fulbert Steffensky)?
Jedenfalls verkündigt sie Jesu Vision vom Menschsein, wie Gott es gemeint hat:
«Da steht einer in Israel auf, um über Nacht die prophetische Vision zur morgigen Tagesordnung zu machen; …einer, der es wagt, trotz Krieg und Tyrannei, die biblische Nächstenliebe bis in die letzte Konsequenz durchzuglauben, um uns allen ein Idealbild vom möglichen Menschentum in die Seele zu brennen, das keinen mehr zufrieden sein lässt mit dem fadenscheinigen Durchschnittsmenschen, der unsereiner eben ist, aber nicht sein muss.» Pinchas Lapide, jüdischer Religionswissenschaftler
Um teilzunehmen, brauchen Sie keine theologischen Vorkenntnisse, nur eine Portion Offenheit. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
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