Solemnitas

Feierliche Gottesdienste - im Geiste der Traditionen

Was ist Solemnitas?
Als Vikar der Pfarrei Birmensdorf gründete Marcel von Holzen 1999 die Gruppe „Solemnitas/Paramenta“. Zwei Motive leiteten ihn dabei:

  • Die Pflege feierlicher Messliturgie mit klassischen Bräuchen (Choralgesang, Weihrauch, Zelebration nach Osten, usw.) sowie
  • den Erhalt älterer Messgewänder (vorzugsweise von Sr. Augustina Flüeler), die in viele Sakristeien „ausrangiert“ herumhingen.

Während die Paramenten-Sammlung aus Platz- und Unterhaltsgründen mit der Zeit eingestellt werden musste, blieben die regelmässigen Gottesdienstfeiern bestehen (u.a. in Zürich: St. Felix und Regula, St. Josef, St. Theresia, Erlöser)

Ziel der Bewegung ist keineswegs die Rückkehr zu einer vorkonziliären Liturgie, sondern die Pflege jener traditionellen Formen, die durch das Konzil nicht abgeschafft, sondern neu gewertet und erklärt wurden. Es handelt sich sozusagen um einen „demokratischen Ansatz“, der die Vielfalt der Gottesdienstformen verteidigt und deshalb auch traditionellen Feier-weisen - neben den „gewöhnlichen“ Praktiken - Raum geben will.

Solemnitas versteht sich als eine „hochkirchliche Bewegung“, der Tradition wie auch der Ökumene mit allen Konfessionen und Religionen verpflichtet, die das kultische Feiern als gemeinschaftlichen Berührungsmoment mit der geistigen Welt verstehen (Orthodoxe, Lutheraner, Anthroposophen, Buddhisten, Sufis u.a.). Um hier Geistesverwandtes wie Andersartiges zu entdecken, organisiert Solemnitas neben den monatlichen Gottesdiensten auch Bildungsabende und Besuche diverser Liturgien. Dem freien Gedankenaustausch dient zudem die gemütliche „Teilete“ (jede/r bringt etwas Essen mit), die in der Regel dem Solemnitas-Gottesdienst folgt (siehe Angaben auf der Vorderseite).       

Herzlich willkommen - Pfr. Marcel von Holzen         
 

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